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Binance möchte auf Malta die weltweit erste dezentrale Bank eröffnen

Malta hat Ende Juni drei krypto-freundliche Gesetze beschlossen, um mehr Spieler aus der Krypto-Branche anzuziehen.

Malta machte Anfang dieses Jahres Schlagzeilen, als es plötzlich das Land mit dem höchsten Volumen an Kryptowährungs-Geschäften auf der Welt wurde. Der Volumenboom wurde durch die Verlagerung von Binance, der weltgrößten Exchange nach Volumen, in die kleine Nation verursacht.

Nun will Binance Malta als Basis für eine neue Bank nutzen, die vollständig von Investoren aus dem Bereich der Kryptowährungen finanziert wird – der „ersten dezentralen, vollständig in Community-Besitz befindlichen Bank der Welt“, so ein Bericht von Bloomberg.

Im Rahmen der so genannten Founders Bank hat sich die Bank zusammen mit anderen Investoren bereits einen Anteil von 5 Prozent (im Wert von rund 133 Millionen US-Dollar) gesichert. Die Bank wird ihren offiziellen Token-Verkauf in Zusammenarbeit mit der blockchain-basierten Berliner Finanzierungsplattform Neufund durchführen; der Token-Verkauf soll nach deutschem Recht an einer nicht näher bezeichneten deutschen Börse stattfinden.

Es ist immer noch unklar, ob die Founds Bank von der maltesischen Regierung die erforderliche Zulassung erhalten wird, um rechtlich vorankommen zu können.

Allerdings ist der CEO von Changcheng Zhao zuversichtlich. „Malta ist jetzt der Fusionsplatz für traditionelle und Blockchain-Finanzierungen. In 3 kurzen Monaten kann viel passieren“, twitterte er. Zhao geht davon aus, dass Binance dieses Jahr einen Gewinn zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Dollar erzielen wird.


Bildmaterial: © Lukasz Stefanski/Shutterstock.com

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