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MiFID II wieder verschoben – diesmal bis zum Januar 2018

Eine Nachricht erreichte heute viele EU-Finanzunternehmen. Die MiFID II Umsetzung verzögert sich bis 2018.

Die Europäischen Kommission (EC) hat heuet offiziell bekanntgegeben, dass die Umsetzung der MIFID-II Regelung bis Januar 2018 verschoben wird. Viele Finanzunternehmen wären zu unvorbereitet, um die MiFID-II-Anforderungen im Januar 2017 zu erfüllen.

MiFID II ist eine weitreichende Regelgruppe, die sich auf die Steigerung der Markttransparenz durch das Pre- und Post- Trade-Reporting fokussiert, die von der Europäischen Wertpapieraufsichtsbehörde eingeführt wurde. In den Berichten sind unter anderem Daten alternative Preisgestaltung, zur Verfügung stehendes Marktvolumen für Trades und Millisekunden Zeitstempel von Aufträgen eingeschlossen.

Während der Veröffentlichung neuer Daten müssen die Marktteilnehmer mit mehr Datentransparenz rechnen. Die Umsetzung von MiFID II kommt mit einem Meldeaufwand, den die Unternehmen mit zu erfüllen haben. Speziell Buy-Side-Firmen als Haupt Begünstigter der MiFID II werden besser angesehen, da sie wichtige Preisfindungsdaten zur Verfügung stellen.

Dennoch, viele Gruppen, insbesondere die kleinere Firmen, haben jetzt mehr Zeit um die Berichterstattungs-Regeln besser zu verstehen und zu erfüllen. Allerdings glaubt nicht jeder, dass eine Verzögerung gerechtfertigt war.


Bildermaterial: Bloomberg

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